Deine Yogapraxis und dein Zyklus

Warum es Sinn macht, deine Yogapraxis dem eigenen Zyklus anzupassen & was du insbesondere während deiner Menstruation beachten solltest.

Ein Gast­ar­ti­kel von Sina von Mala­ti Zyklus Yoga

Wir leben in einer linea­ren Gesell­schaft. Höher, wei­ter, schnel­ler geben den Takt an. Alles muss immer sofort ver­füg­bar sein. Wir alle sind dar­auf getrimmt, jeder­zeit Höchst­leis­tun­gen zu erbrin­gen und ‹gut zu funk­tio­nie­ren›.

In die­ser männ­lich gepräg­ten Gesell­schaft ist es schwer, sich als zykli­sche, weib­li­che Natur zu behaup­ten. Rück­zug & Inne­hal­ten — typi­sche Yin Eigen­schaf­ten — wer­den nicht ger­ne gese­hen. Und so ver­wun­dert es denn auch nicht, dass vie­le Frau­en heut­zu­ta­ge ihr Leben line­ar aus­ge­rich­tet haben. Sie leben das Leben aus einer Yang — nach aus­sen gerich­te­ten — Ener­gie, aus einer männ­li­chen Per­spek­ti­ve. Dabei igno­rie­ren sie ihren eige­nen, natür­li­chen, weib­li­chen Rhyth­mus.

Um in die­sem Ren­nen mit­zu­kom­men, bekämp­fen vie­le Frau­en ihren Zyklus und sei­ne Sym­pto­me mit allen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln: gegen die Krämp­fe wäh­rend der Mens­trua­ti­on nimmt frau Schmerz­ta­blet­ten und zur Toi­let­te gehen wir beschämt mit einem Tam­pon in der Hand — es soll nur ja nie­mand mer­ken, dass frau gera­de ihre Tage hat! Wir tun alles, damit wir ein­fach wei­ter funk­tio­nie­ren wie «nor­mal».

Die gesell­schaft­li­chen als auch die eige­nen Erwar­tun­gen an uns Frau­en — stän­dig bereit zu sein, pro­duk­tiv & ergeb­nis­ori­en­tiert, aktiv & nach aus­sen gerich­tet — erschöpft so vie­le Frau­en! Ist es doch ent­ge­gen unse­rer inne­ren, zykli­schen Natur.

Und gleich ver­hält es sich auch beim Yoga. Wir befol­gen strik­te, linea­re Abläu­fe und alle Frau­en im Raum — egal an wel­chem Punkt in ihrem Zyklus sie gera­de ste­hen — bewe­gen sich in der exakt glei­chen Abfol­ge.

Yoga — von Männern für Männer konzipiert

Yoga wur­de ursprüng­lich von Män­nern für Män­ner kon­zi­piert. Ganz im Gegen­satz dazu ist die gros­se Mehr­heit heu­te in den west­li­chen Yoga­stu­di­os weib­lich. Vie­le Frau­en gehen unter ande­rem regel­mäs­sig ins Yoga, um Stress abzu­bau­en, der sich (durch die linea­re Lebens­wei­se) ange­staut hat.

Die star­ke Beto­nung & gros­se Ver­brei­tung der männ­li­chen, linea­ren Yoga-Sti­le führt dazu, dass vie­le Frau­en über den gesam­ten Zyklus hin­weg einen Yang-las­ti­gen Yoga-Stil prak­ti­zie­ren, der ihren weib­li­chen Bedürf­nis­sen nicht gerecht wird. Dadurch erhöht sich der Stress auf den Kör­per, wel­cher durch das Yoga ja eigent­lich redu­ziert wer­den soll­te, teil­wei­se noch mehr.

Linea­res Yoga zu prak­ti­zie­ren kann sich mög­li­cher­wei­se nega­tiv auf unse­ren weib­li­chen Kör­per aus­wir­ken. Leben und prak­ti­zie­ren wir Frau­en line­ar so bege­ben wir uns stän­dig in einen Wett­be­werb und neh­men andau­ern neue Her­aus­for­de­run­gen an. Dies kann zum einen dazu füh­ren, dass sich unse­re weib­li­che Sen­si­bi­li­tät hin zum mas­ku­li­nen Kamp­fes­mut ver­schiebt und wir in einer her­aus­for­dern­den Situa­ti­on eher mit Wut statt Mit­ge­fühl reagie­ren. Zum ande­ren erschöp­fen sich unse­re weib­li­chen Qua­li­tä­ten zuneh­mend durch die Beto­nung der männ­li­chen Sei­te. Wir füh­len uns aus­ge­laugt, müde & kraft­los.

Es ist des­halb für alle weib­li­chen Yoga­prak­ti­zie­ren­den wich­tig sich zu erin­nern, dass wir zykli­scher Natur sind! Unse­re Hor­mo­ne flies­sen unter­schied­lich hoch und run­ter, sowohl im ein­zel­nen Zyklus als auch im gesam­ten Leben. Von der Men­ar­che (Zeit­punkt der ers­ten Mens­trua­ti­on) bis zur Meno­pau­se, von Zyklus Tag 1 bis zur nächs­ten Mens­trua­ti­on. Unse­re Hor­mo­ne sind stän­dig im Fluss. Sie ver­än­dern sich fort­lau­fend und damit ein­her­ge­hend auch unse­re kör­per­li­chen und emo­tio­na­len Bedürf­nis­se. Yoga unter­stütz uns Frau­en des­halb viel effek­ti­ver, wenn es die­se kon­stan­te Ver­än­de­rung flies­send wider­spie­gelt und auf die aktu­el­len Bedürf­nis­se der Frau Rück­sicht nimmt. Frau­en wel­che Yoga im natür­li­chen Fluss ihrer Ener­gien von Ebbe & Flut prak­ti­zie­ren sind näher bei sich und mehr in Balan­ce.

Im Fol­gen­den zei­ge ich dir, wor­auf du in den ein­zel­nen Zyklus­pha­sen ach­ten sollst und wie du die­se in dei­ner Yoga­pra­xis umsetz­ten kannst.


Aufblühen — Follikelphase

Der inne­re Früh­ling ist die Zeit im Zyklus, wel­che die männ­li­che Art des ‹Tuns› ver­kör­pert & somit ide­al mit unse­rer linea­ren Gesell­schaft ein­her­geht. Da wie oben bereits erwähnt, das vor­herr­schen­de Yoga für Män­ner und somit für die­se Pha­se vor­ge­se­hen ist, kannst du hier gut eine der weit ver­brei­te­ten Yoga­an­ge­bo­te in Hatha- oder Vin­ya­sa Yoga besu­chen.

Kom­mend aus dem inne­ren Win­ter — der Zeit unse­rer Mens­trua­ti­on — kann es sein, dass unser Selbst­ver­trau­en in den eige­nen Kör­per und die eige­nen Fähig­kei­ten zu Beginn noch nicht so stark aus­ge­prägt ist. Es macht des­halb Sinn, am Anfang die­ser Pha­se dei­ne inne­re Kraft zu stär­ken.

Der Früh­ling ist die Zeit im Zyklus, in der du an dei­ner dyna­mi­sche­ren Pra­xis arbei­ten kannst. Baue die zurück­kom­men­de Kraft mit Hil­fe von Arm­ba­lan­cen, dyna­mi­schen Vin­ya­sas (flies­sen­de, ver­bun­de­ne Sequen­zen), ste­hen­den Hal­tun­gen und akti­ve­ren Umkehr­hal­tun­gen auf. Ins­be­son­de­re gegen Ende die­ser Pha­se, wenn dein Kör­per und Geist typi­scher­wei­se am stärks­ten sind, kannst du die­se ger­ne auch inten­si­vie­ren.

Wich­tig in die­ser Pha­se:
Stei­ge­re dich lang­sam! Erlau­be dei­nem Becken­bo­den und dei­ner Gebär­mut­ter stark zu wer­den. Sie kom­men aus der Zeit der Mens­trua­ti­on, in denen sie stark gefor­dert waren.

JATHARA PARIVARTANASANA (Liegender Twist)

Die­se Asa­na balan­ciert und neu­tra­li­siert den Kör­per. Sie ent­gif­tet die Ver­dau­ungs- und Fort­pflan­zungs­or­ga­ne.

Lege dich auf dei­ne Mat­te, dei­ne Bei­ne sind ange­win­kelt, die Fuss­soh­len lie­gen auf der Mat­te. Stre­cke dei­ne Arme auf Schul­ter­hö­he nach aus­sen, die Hand­flä­chen zei­gen nach oben.

Brin­ge dei­ne Füs­se zusam­men. Hebe Füs­se und Gesäss etwas nach rechts. Sen­ke dei­ne Knie sanft auf die lin­ke Sei­te der Mat­te, so dass das rech­te Knie auf dem lin­ken liegt. Kom­men dei­ne Knie nicht auf­ein­an­der, nimm ein Kis­sen oder eine leich­te Decke zur Hil­fe und klem­me sie so zwi­schen dei­ne Bei­ne, dass du gut los­las­sen kannst.

Lege dei­ne lin­ke Hand auf dein rech­tes Knie und zieh die Rück­sei­te dei­ner Schul­ter in die Mat­te. Dein Blick schaut hoch zur Decke oder wenn es sich für dei­nen Nacken gut anfühlt nach rechts.

Mit jeder Aus­at­mung dre­he noch etwas wei­ter in die­sen Twist. Span­ne die seit­li­chen Bauch­mus­keln zur Kör­per­mit­te hin an & zieh dein Steiss­bein leicht nach unten, um die Bauch­mus­keln aktiv zu hal­ten und dei­nen unte­ren Rücken zu schüt­zen. Die Dre­hung soll­te sich auf den obe­ren Rücken­be­reich (Brust­korb) kon­zen­trie­ren.

Atme tief ein & aus. Nach rund 7 Atem­zü­gen löst du die Asa­na auf, rollst die Knie wie­der zur Mit­te, so dass sie zur Decke zei­gen. Rich­te das Gesäss & dei­ne Füs­se wie­der mit­tig auf der Mat­te aus und wie­der­ho­le die­ses Asa­na nun auf der ande­ren Sei­te.

ARDHA SARVANGASANA (Halber Schulterstand)

Der Schul­ter­stand wird auch als «Köni­gin» aller Asa­nas bezeich­net und nährt die Hor­mon­drü­sen, ins­be­son­de­re die Schild­drü­se. Die­se Asa­na bringt das Hor­mon­sys­tem ins Gleich­ge­wicht und hilft, es gesund zu erhal­ten. Sie wirkt küh­lend und beru­hi­gend. Sie nährt das Ner­ven­sys­tem, strafft die Unter­leibs­or­ga­ne, hebt die Gebär­mut­ter und ent­las­tet den Becken­bo­den. Zudem för­dert sie den Kreis­lauf und den Lymph­fluss, was gut für die Vita­li­tät & Immu­ni­tät ist.

Leg dich auf dei­ne Mat­te. Schwin­ge dei­ne Bei­ne über dei­nen Kopf, Win­kel die Ell­bo­gen an und stüt­ze mit dei­nen Händ­flä­chen dein Kreuz­bein, die Fin­ger zei­gen nach oben. Die Hal­tung soll­te sich rela­tiv mühe­los anfüh­len. Das meis­te Gewicht ruht auf den Ell­bo­gen, der Kopf und Nacken sind ent­spannt.

Las­se dei­ne Füs­se leicht über den Kopf fal­len, so dass von der Sei­te eine V‑Form bil­den (sie­he Bild). Ach­te dar­auf, dass dei­ne Atmung gleich­mäs­sig und ruhig bleibt. Kon­zen­trie­re dich dar­auf, dei­ne Aus­at­mung zu ver­län­gern.

Um aus der Hal­tung wie­der her­aus­zu­kom­men, brin­ge dei­ne Füs­se noch etwas mehr über den Kopf, löse die Hän­de und las­se dei­ne Bei­ne für ein paar Sekun­den über dei­nem Kopf schwe­ben. Akti­vie­re dei­ne Bauch­mus­keln und rol­le lang­sam und kon­trol­liert Wir­bel um Wir­bel nach unten, bis du wie­der flach auf der Mat­te in Rücken­la­ge liegst.


Sommer — Eisprung

Der inne­re Som­mer ist die Zyklus­pha­se, die in unse­rer Gesell­schaft am meis­ten Aner­ken­nung fin­det. Wir sind stark nach aus­sen gerich­tet, küm­mern uns um ande­re, sind vol­ler Ener­gie & Taten­drang. Alles Eigen­schaf­ten, wel­che unse­re linea­re Welt schätzt und belohnt.

Gera­de weil wir in die­ser Yang-gepräg­ten Pha­se unse­res Zyklus viel im Kopf und weni­ger im spü­ren & füh­len sind, zeigt sich bei vie­len Frau­en ein Ener­gie­über­schuss im obe­ren Kör­per­be­reich. Wir Frau­en ähneln in die­ser Pha­se aus ener­ge­ti­scher Sicht einem Cham­pi­gnon. Bauch­na­bel abwärts fliesst kaum Ener­gie, da sind wir leer. Hin­ge­gen vom Bauch­na­bel nach oben hin zum Kopf befin­det sich unse­re gebün­del­te Ener­gie wie in einer Art gros­sen Bla­se.

Die­ser enor­men, teils über­bor­den­den Ener­gie in die­ser Pha­se darf ger­ne mit akti­ven, kraft­vol­len & aus­dau­ern­den Yoga­ein­hei­ten begeg­net wer­den. So kann die­se Ener­gie ver­ar­bei­tet wer­den und staut sich nicht auf. Dazu eig­nen sich bei­spiels­wei­se Herz­öff­ner, Krie­ger­po­si­tio­nen, Balan­ce­hal­tun­gen, Vin­ya­sas und geschlos­se­ne Dre­hun­gen. Eine akti­ve Vin­ya­sa-Stun­de unter­stützt dich hier bes­tens.

Es kann aber durch­aus auch hilf­reich sein, in die­ser Zeit des Zyklus die Ener­gie vom Kopf zurück in dei­nen Schoss­raum und in die unte­re Kör­per­hälf­te zu füh­ren. Hilf­reich dabei sind erden­de Posi­tio­nen.

SETU BANDHA SARVANGASANA (Schulterbrücke)

Die­se Asa­na wärmt den Kör­per, öff­net die Hüf­ten und den Becken­be­reich. Sie stärk­te Gesäss- und Knie­seh­nen­mus­keln. Die Syn­chro­ni­sie­rung von Atem und Bewe­gung wirkt beru­hi­gend und erdend.

Lege dich auf dei­ne Mat­te. Die Füs­se stellst du Hüft­breit auf der Mat­te auf. Zieh die Füs­se so nahe zum Becken, dass dei­ne Fin­ger­spit­zen knapp dei­ne Fer­sen berüh­ren. Lege die Arme zu bei­den Sei­ten neben dei­nen Kör­per. Atme eini­ge Male tief in dei­nen Schoss­raum ein- und aus.

Begin­ne dein Becken auf­zu­wär­men, in dem du bei der nächs­ten Aus­at­mung dei­nen Bauch­na­bel nach innen und oben ziehst und gleich­zei­tig das Becken so nach hin­ten kippst, dass dei­ne Wir­bel­säu­le ganz auf der Mat­te auf­kommt. Atme ein und löse die Span­nung — kom­me zurück in die neu­tra­le Becken­po­si­ti­on.
Wie­der­ho­le dies 3–5 Mal.

Kom­me jetzt in die Brü­cke: Atme dazu aus kip­pe dei­ne Becken nach hin­ten, atme wei­ter aus und rol­le lang­sam das Kreuz­bein, den unte­ren hin zum mitt­le­ren Rücken vom Boden auf in die Brü­cke. Drü­cke dabei dei­ne Füs­se in die Mat­te.

Wenn es sich gut anfühlt, blei­be hier. Wenn du ger­ne noch etwas mehr in die­se Herz­öff­nung kommst, ver­schrän­ke dei­ne Fin­ger unter dem Gesäss inein­an­der und heb dich auf dei­ne Schul­tern. Schieb dei­ne Füs­se, Hän­de und Schul­tern in den Boden und heb dein Becken noch etwas höher an.

Ent­span­ne dei­ne Gesäss und lass dei­nen Nacken lang. Ach­te dar­auf, dass dei­ne Knie über den Fuss­ge­len­ken aus­ge­rich­tet sind und nicht nach aus­sen fal­len. Blei­be hier für zehn Atem­zü­ge. Atme ruhig und bewusst.

Um zurück­zu­kom­men, hebe dei­ne Fer­sen an, löse dei­ne Hän­de und die Schul­tern. Rol­le jetzt Wir­bel um Wir­bel ganz lang­sam zurück zum Boden. Streck dei­ne Bei­ne und spür nach.

VIPARITA VIRABHADRASANA II (friedvoller Krieger II)

Die­se Asa­na akti­viert dei­ne Bauch­mus­ku­la­tur und durch­blu­tet die repro­duk­ti­ven Orga­ne. Sie Mas­siert die Bauch­or­ga­ne und lin­dert ischi­as­be­ding­te Schmer­zen. Sie öff­net Hüft- und Herz­raum, mas­siert die Bauch­or­ga­ne und stärkt dei­ne gesam­te Kör­per­span­nung.

Stel­le dich an den Anfang dei­ner Yoga­mat­te. Bring dei­nen lin­ken Fuss mit einem gros­sen Aus­fall­schritt nach hin­ten. Setz den lin­ken Fuss in einem 90° Win­kel (also par­al­lel zur kur­zen Mat­ten­kan­te) auf.

Streck dei­ne Arme auf Schul­ter­hö­he aus & zie­he sie aus­ein­an­der. Ach­te dar­auf, dass dei­ne Becken­bo­den­mus­ku­la­tur akti­viert ist und du nicht in ein hoh­les Kreuz fällst. Blei­be hier für 2–3 tie­fe Atem­zü­ge in der Krie­ger 2 Posi­ti­on.

Zieh nun mit dei­ner rech­ten Hand nach vor­ne, dreh die rech­te Hand­flä­che nach oben zur Decke und beu­ge dich nach hin­ten. Der rech­te Arm zeig hoch zur Decke. Die lin­ke Hand ruht ent­we­der auf dem lin­ken Ober­schen­kel oder, wenn es sich für dich ange­nehm anfühlt, greift hin­ten durch und liegt auf dem vor­de­ren, rech­ten Ober­schen­kel (sie­he Bild). Ach­te wei­ter­hin auf dei­ne akti­ve Bauch­span­nung.

Atme tief ein und aus. Mit jeder Ein­at­mung zieht dein rech­ter Arm noch etwas mehr zurück, dein Kör­per streckt sich in die Län­ge.

Um die­se Asa­na auf­zu­lö­sen, bring dei­ne Hän­de zurück in die Krie­ger 2 Posi­ti­on und komm von da an den Anfang dei­ner Yoga­mat­te.


Herbst — Lutealphase

Der inne­re Herbst ist für vie­le Frau­en eine sehr her­aus­for­dern­de Zeit. Beginnt doch die Ener­gie ste­tig nach­zu­las­sen & es zei­gen sich auf der emo­tio­na­len Ebe­ne häu­fig Ärger, Anspan­nung & Angst.


Es macht in die­ser Pha­se durch­aus Sinn, dir zu Hau­se ein gemüt­li­che Yoga­e­cke ein­zu­rich­ten und allei­ne zu Hau­se zu prak­ti­zie­ren. Gönn dir eine kost­ba­re, abge­stimm­te Zeit für dich, in der du alle stö­ren­den und belas­ten­den Gefüh­le ver­ar­bei­ten kannst, die in die­ser Zeit so domi­nant sein kön­nen.


Gera­de wenn PMS dein treu­er Beglei­ter ist macht eine abge­stimm­te Stun­de mehr Sinn. So kannst du die Bewe­gun­gen auf dich zuschnei­den und den vor­herr­schen­den Gefüh­len wie Trau­rig­keit & Wut oder auch Müdig­keit & all­ge­mei­nem Unwohl­sein anpas­sen.


Zu Beginn die­ser Pha­se ver­fü­gen wir meist noch über reich­lich feu­ri­ge Ener­gie. Damit die­se Ener­gie aber nicht destruk­tiv wirkt, soll­te sie gezielt gelei­tet wer­den. Küh­len­de Yoga­po­si­tio­nen zäh­men das Feu­er. Zudem gilt es den Kör­per auf das zurück­ge­hen der Ener­gie vor­zu­be­rei­ten, sowohl auf der kör­per­li­chen als auch auf der emo­tio­na­len Ebe­ne. Eine Yoga­pra­xis die hilft run­ter­zu­fah­ren, zu näh­ren & aus­ba­lan­cie­ren unter­stützt dich in die­sem Pro­zess.

ARDHA CHANDRASANA (Halbmond)

Die­se Asa­na wei­tet das Becken und den Brust­be­reich. Sie lin­dert star­ke Blu­tun­gen und Mens­trua­ti­ons­krämp­fe. Zudem ver­treibt sie PMS-Sym­pto­me, schlech­te Lau­ne und Müdig­keit.

Lege dir vor die­ser Asa­na einen Block oder ein Buch in Griff­nä­he bereit.

Stel­le dich in die Mit­te dei­ner Mat­te zur lan­gen Sei­te hin, die Füs­se sind ca. einen Meter aus­ein­an­der. Dre­he dei­nen lin­ken Fuss so weit, dass er zur kur­zen Mat­ten­sei­te hin aus­ge­rich­tet ist. Brin­ge dei­ne rech­te Hand zur rech­ten Hüf­te, die lin­ke Hand streckst du par­al­lel zum Boden auf Schul­ter­hö­he aus.

Beu­ge das lin­ke Bein leicht an. Die lin­ke Hand zieht nach unten Rich­tung Mat­te. Wenn sich der Boden zu weit weg anfühlt, nimm den Block oder das Buch in die Hand und ver­län­ge­re so dei­nen lin­ken Arm. Stoss dich nun mit dem rech­ten Fuss von der Mat­te ab und hebe dein rech­tes Bein auf Hüft­hö­he an, so dass es par­al­lel zum Boden schwebt.

Löse die rech­te Hand von der Hüf­te und stre­cke sie nach oben hin zur Decke. Fäche­re die Hand weit auf. Zieh dei­ne Schul­ter­blät­ter zusam­men und öff­ne & deh­ne den Brust­raum. Ver­lie­re die Span­nung in den Armen und Bei­nen nicht.

Hal­te die­se Asa­na für eini­ge Atem­zü­ge. Stos­se dich dann mit der lin­ken Hand zurück hoch ins Ste­hen, um wie­der zurück zu kom­men. Schütt­le den Kör­per aus, bevor du die rech­te Sei­te übst.

ARDHA MATSYENDRASANA (Halber Drehsitz)

Die­se Asa­na sti­mu­liert Leber und Nie­ren und för­dert die Ver­dau­ung. Sie löst Ver­span­nun­gen in den Hüf­ten, der Wir­bel­säu­len­mus­ku­la­tur, den Schul­tern und im obe­ren Rücken.
Die Hand-zum-Herz-Vari­an­te hilft, sich mit dem Her­zen zu ver­bin­den. Sie erdet & nährt.

Setz dich auf die Mat­te. Dei­ne Bei­ne sind nach vor­ne aus­ge­streckt. Beu­ge das lin­ke Bein und brin­ge den Fuss an die Aus­sen­sei­te des rech­ten Gesäs­ses, wobei das Knie nach vor­ne zeigt. Hebe nun den rech­ten Fuss an, um ihn an die Aus­sen­sei­te des lin­ken Knies zu brin­gen. Dabei berührt die Fuss­soh­le den Boden.

Lege dei­ne rech­te Hand in der nähe dei­ner Wir­bel­säu­le hin­ter dich auf den Boden. Atme ein, heb den lin­ken Arm nach oben und zieh dich in die Län­ge. Atme aus und hacke den lin­ken Arm beim rech­ten Knie ein. Gib Druck & Gegen­druck vom lin­ken Ell­bo­gen zum rech­ten Knie, wäh­rend du dei­ne lin­ke Hand­flä­che auf der Mit­te des Brust­kor­bes, beim Herz­zen­trum, ablegst.

Blei­be hier für rund 5 Atem­zü­ge. Mit jedem Aus­at­men drückst du den Bauch zusam­men und schaffst mehr Raum in der Wir­bel­säu­le.

Wenn du soweit bist, löse die Dre­hung lang­sam auf und stre­cke die Bei­ne. Spü­re nacht. Wie­der­ho­le dann die Asa­na auf der ande­ren Sei­te.

Soll­test du Schwie­rig­kei­ten haben, in die­ser Posi­ti­on auf­recht sit­zen zu kön­nen, leg eine gefal­te­te Decke unter den sich von der Mat­te heben­den Sitz­bein­hö­cker.


Winter — Menstruation

In der Zeit wäh­rend der Mens­trua­ti­on sind wir beson­ders fein­sin­nig. Vie­le Frau­en füh­len sich so, als leb­ten sie zwi­schen zwei Wel­ten – einer inne­ren, die nach Pau­se, Ruhe & viel Für­sor­ge bedarf, und einer äus­se­ren, die im gewohn­ten Tem­po an uns vor­bei­zieht. Gera­de in die­ser Zeit ist es beson­ders wich­tig, unse­rem Kör­per & Geist genau das zu geben, was ihn nährt & ihn beim los­las­sen unter­stützt.

Wäh­rend unse­rer Blu­tung schüt­tet der Kör­per das Hor­mon Pro­sta­glan­din F2 alpha aus. Das ist das sel­be Hor­mon, wel­ches auch wäh­rend den Wehen aus­ge­schüt­tet wird. Man spricht des­halb bei der Mens­trua­ti­on auch von einer mini-Geburt. Die­ses Wis­sen soll­ten wir bei der Wahl der Art & Wei­se, wie wir uns wäh­rend der Mens­trua­ti­on bewe­gen, mit­ein­be­zie­hen! Was wür­dest du dei­ner lie­ben Freun­din wäh­rend ihren Wehen raten? Genau das soll­test du dir wäh­rend dei­ner eige­nen Mens­trua­ti­on zu Her­zen neh­men. Nimm dich wenn irgend­wie mög­lich, raus aus dem höher-wei­ter- schnel­ler Game. Sei lie­be­voll & wohl­wol­lend dir und dei­nem Kör­per gegen­über. Er arbei­tet gera­de enorm viel & voll­bringt Höchst­leis­tun­gen!

Es gibt drei grund­le­gen­de Prin­zi­pi­en, die es bei der der Bewe­gung wäh­rend der Peri­ode zu beach­ten gilt:

• Gebot der Weich­heit

Obers­tes Gebot im Yoga wäh­rend dei­ner Mens­trua­ti­on ist es, den Bauch­raum weich zu hal­ten. Wir wol­len der hart arbei­ten­den Gebär­mut­ter Raum & Platz geben, damit sich dein Schoss­raum ent­span­nen und das Blut gut abflies­sen kann. Es gilt daher, star­ke Bauch­be­we­gun­gen zu ver­mei­den.

Das Hor­mon Rela­xin, wel­ches wäh­rend der Mens­trua­ti­on ver­mehrt aus­ge­schüt­tet wird, sorgt für Ent­span­nung und Erwei­chung der Bän­der & Gelen­ke im Kör­per. Wenn wir unse­ren Becken­bo­den wäh­rend der Peri­ode stark bean­spru­chen, besteht die Gefahr einer mög­li­chen Über­be­an­spru­chung der Rücken­mus­ku­la­tur, ins­be­son­de­re des gros­sen Len­den­wir­bels, des Pso­as, da die wei­che Bauch­mus­ku­la­tur wäh­rend der Mens­trua­ti­on nicht so stark stützt wie wir es uns sonst gewohnt sind. Ein ange­spann­ter Pso­as führt zu Mens­trua­ti­ons­krämp­fen und einer schmerz­haf­ten Peri­ode.

• Apa­na Vayu för­dern

Apa­na Vayu (kurz Apa­na) ist das Kon­zept der Abwärts­be­we­gung von Ener­gie aus dem Yoga & Ayur­ve­da. Apa­na ist für alle Aus­schei­dun­gen wie Urin, Stuhl­gang, Geburt & Mens­trua­ti­ons­blut ver­ant­wort­lich. Des­halb soll­te ins­be­son­de­re wäh­rend unse­rer Peri­ode die­ser Ener­gie­fluss im Kör­per erleich­tern und unter­stüt­zen wer­den.

• Ener­ge­tisch Küh­len

Durch die inten­si­ve Arbeit der Gebär­mut­ter wäh­rend der Mens­trua­ti­on pro­du­ziert unser Kör­per Hit­ze. Die­se feu­ri­ge Yang Ener­gie gilt es aus­zu­ba­lan­cie­ren und abzu­küh­len, also die Yin Ener­gie zu för­dern.

Prak­ti­zie­re wäh­rend dei­ner Blu­tung abge­stimm­te Kör­per­übun­gen, die dei­nem Kör­per genau das geben, was er in die­ser beson­de­ren Zeit benö­tigt. Das klingt jetzt viel­leicht erst etwas schwie­rig, ist
es aber nicht. Höre auf dein Gefühl und dei­ne Intui­ti­on. Wenn du genau hin­schaust spürst du, was dir gut tut & was du brauchst.

Um dei­nen Kör­per best­mög­lich zu unter­stüt­zen und die Ver­bin­dung zu dei­nem inne­ren Selbst wie­der zu stär­ken, ver­mei­de jeg­li­che Posi­tio­nen die von Yang-Natur sind. Sie pro­du­zie­ren Hit­ze und benö­ti­gen viel Ener­gie — bei­des Eigen­schaf­ten, die kon­tra­pro­duk­tiv sind um los­zu­las­sen. Dar­un­ter ver­steht man Asa­nas wie z.B. Krie­ger­po­si­tio­nen, Bauch- und Becken­bo­den­übun­gen, Rück­beu­gen oder auch Vin­ya­sas.

Am bes­ten ist es, sanf­te Bewe­gun­gen zu prak­ti­zie­ren, die Weich­heit und Raum im Bauch schaf­fen um die hart arbei­ten­de Gebär­mut­ter zu unter­stüt­zen. Der Bauch und somit die Gebär­mut­ter soll­te nicht gedreht und zusam­men­ge­drückt wer­den. Kon­zen­trie­re dich dar­auf, dei­ne Ener­gie so weit wie mög­lich zu scho­nen.

Mit aus­ge­wähl­ten Asa­nas (sie­he zwei Bei­spie­le wei­ter unten) kön­nen wir den Blut­fluss im Kör­per anre­gen um so die wich­tigs­ten Hor­mon­drü­sen zu sti­mu­lie­ren. Dies regt unse­re Repro­duk­ti­ons­or­ga­ne zum rich­ti­gen funk­tio­nie­ren an und för­dert zudem Apa­na, den Ener­gie­fluss nach unten.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist es, Peri­oden­Yo­ga für eine sanf­te, genau abge­stimm­te Pra­xis zu nut­zen. Mit Hil­fe von wei­chen Bewe­gun­gen wird dabei dein Kör­per im Pro­zess des Los­las­sen unter­stützt, Schmer­zen wer­den gelin­dert oder gar ganz gelöst.

Ganz egal, ob du allei­ne für dich zu Haue auf der Mat­te oder mit Unter­stüt­zung eines Vide­os oder einer Yoga­leh­re­rin prak­ti­zierst: Gönn dir die­se Pau­se vom stres­si­gen All­tag! Gönn dir eine mini- Aus­zeit auf der Mat­te. Zeit zum sanft Bewe­gen. Zeit zum Atmen. Zeit zum Sein. Zeit um dei­ne inne­re sen­si­ble Welt zu näh­ren.

Hier zei­ge ich dir zwei mög­li­che Asa­nas, die du dir wäh­rend die­ser Pau­se, die­sem Durch­at­men gön­nen kannst:

UPAVISTA KONASANA (Gegrätschte Vorbeuge)

Die­se Asa­na för­dert die Durch­blu­tung des Beckens, stärkt die Bei­ne & ent­las­tet die Leis­ten. Sie kann hel­fen, Mens­trua­ti­ons­schmer­zen zu mini­mie­ren.

Kom­me ins Sit­zen und stre­cke die Bei­ne weit zu bei­den Sei­ten raus. Zieh dein Gesäss nach hin­ten & oben raus, dass du dei­ne Sitz­bein­hö­cker gut & gleich­mäs­sig auf der Mat­te spürst, dein Becken sich auf­rich­ten kann und dein unte­rer Rücken dadurch an Län­ge gewinnt.

Flex dei­ne Füs­se und schieb die Fer­sen in den Boden. Stell die Fin­ger­kup­pen hin­ter dei­nem Gesäss auf und zieh die Schul­ter­blät­ter leicht zuein­an­der und nach unten Rich­tung Steiss­bein. Schieb dein Brust­bein nach vor­ne & oben. Das ist unse­re Aus­gangs­po­si­ti­on.

Wenn dir die Deh­nung in den Ober­schen­keln genug ist, dann blei­be ein­fach hier.

Wenn du mehr willst, stel­le die Hän­de vor dir auf und wan­de­re lang­sam & nur soweit wie du kannst, nach vor­ne. Las­se dei­nen Ober­kör­per tie­fer sin­ken. Ach­te dar­auf, dass du die Län­ge im Rücken behältst und hier nicht ein­sackst und rund wirst.

Für mehr Ent­span­nung emp­feh­le ich dir ein Yoga­bols­ter oder eini­ge gesta­pel­te Kis­sen und Decken, die du der Län­ge nach vor dir auf­stellst, um dar­auf dei­nen Kör­per abzu­le­gen. Um das Bols­ter noch näher zu dir her­an zu brin­gen, lege einen Yoga­klotz oder ein dickes Buch dar­un­ter.

Erlau­be dei­nem Kör­per ganz schwer zu wer­den, ver­bin­de dich mit dei­nem Atem. Spü­re in die Gegend dei­ner Leis­ten, nimm die Öff­nung wahr, spür die Wei­te. Lass dei­ne Bei­ne und dein Becken schwer in den Boden sin­ken. Atme tief ein und voll­stän­dig aus.

Blei­be ger­ne bis zu 5 Minu­ten in die­ser Hal­tung.

Um wie­der her­aus­zu­kom­men, rol­le dei­nen Ober­kör­per ganz lang­sam wie­der nach oben auf & hebe den Blick. Unter­stüt­ze dei­ne Knie indem du dei­ne Knie­keh­len greifst um sie lang­sam wie­der zu dir her­an­ziehst.

MALASANA (Tiefe Hocke)

Die­se Anna ener­ge­ti­siert Shak­ti Pra­na — die hei­li­ge, hei­len­de weib­li­che Ener­gie — und bringt Asa­na Vayu — die sich nach unten bewe­gen­de, weib­li­che Ener­gie — in Har­mo­nie. Die­se Asa­na hält die Hüft­ge­len­ke beweg­lich und gesund. Zudem dehnt und strafft sie den Becken­bo­den.

Wär­me dich vor die­ser Asa­na gut auf. Zum Bei­spiel mit UPAVISTA KONASANA (Gegrätsch­te Vor­beu­ge). Brin­ge die Hand­flä­chen zuein­an­der vors Herz. Gehe anschlies­send tief in die Hocke, die Knie sind dabei direkt über den Zehen­spit­zen.

Die Füs­se lie­gen voll auf dem Boden auf, das Gewicht liegt auf den Fuss­bal­len. Falls es Dir nicht gelingt, dass die Fer­sen den Boden berüh­ren, kannst Du auch zusam­men­ge­roll­te Decke / ein Kis­sen dar­un­ter legen, damit sie nicht in der Luft sind oder leh­ne dich hin­ten an eine Wand (wenn das Gewicht auf den Fer­sen ist, ver­kramp­fen sich näm­lich die Schei­den- und Becken­mus­ku­la­tur, was kon­tra­pro­duk­tiv ist).

Dein Rücken ist dabei ganz gera­de, dein Brust­be­reich geöff­net und dei­ne Schul­tern ent­spannt. Jetzt drü­cke mit den Ell­bo­gen gegen die Knie und mit den Knien gegen die Ell­bo­gen. Rich­te dich mit jeder Ein­at­mung ein wenig mehr auf.

Hal­te die Posi­ti­on so lan­ge du kannst.

Tipp: Baue die tie­fe Hocke in dei­nen All­tag ein, indem du sie beim Fern­se­hen oder Lesen übst. Ihre vol­le Wir­kung ent­fal­tet die Übung näm­lich nur, wenn du sie regel­mä­ßig und für meh­re­re Minu­ten machst.


Ziel: Hormonbalance

Das Ziel einer auf dei­ne Zyklus­pha­se abge­stimm­ten Yoga­pra­xis ist es, dei­ne Hor­mo­ne ins Gleich­ge­wicht zu brin­gen. Durch eine regel­mäs­si­ge, ange­pass­te Pra­xis wer­den dei­ne Hor­mon­drü­sen immer wie­der ange­regt, die rich­ti­ge Men­ge an Hor­mo­nen zu pro­du­zie­ren und so dein Hor­mon­sys­tem in Balan­ce zu brin­gen bzw. aus­ge­wo­gen zu hal­ten.

Ein Gleich­ge­wicht dei­ner Hor­mo­ne ist des­halb so wich­tig, weil es essen­ti­ell für einen gesun­den & funk­tio­nie­ren­den Zyklus ist. In einem aus­ba­lan­cier­ten Zyklus haben PMS, unre­gel­mäs­si­ge Zyklen und Mens­trua­ti­ons­schmer­zen kei­ne Chan­ce mehr!


About

Wer hier schreibt: Sina von Mala­ti Zyklus Yoga
Geplagt von sehr star­ken Men­stua­ti­ons­schmer­zen & PMS Sym­pto­men hat sich Sina auf die Suche nach natür­li­chen Lösun­gen gemacht und sich im Bereich Hormon‑, Fruchtbarkeits‑, Zyklus- & Femi­ni­ne Yoga wei­ter­ge­bil­det. Mit die­sem Wis­sen hat sie ihre Peri­oden­Yo­ga-Stun­de erar­bei­tet, qua­si eine Art natür­li­che Schmerz­ta­blet­te.

Sinas Peri­oden­Yo­ga-Stun­de on demand geht ganz spe­zi­fisch auf die spe­zi­el­len kör­per­li­chen & emo­tio­na­len Bedürf­nis­se wäh­rend der Mens­trua­ti­on ein und gibt dei­nem Kör­per & dei­ner Psy­che genau das, was sie die­sem Moment beson­ders benö­ti­gen. Die­se Online-Stun­de ist jeder­zeit für dich ver­füg­bar und du kannst sofort los­le­gen, sobald dich dei­ne Peri­oden­Schmer­zen pla­gen.

Zudem fin­dest du im Lexi­kon auf ihrer Sei­te wei­te­re abge­stimm­te Asa­nas zu den ein­zel­nen Zyklus­pha­sen.

Du fin­dest Sina hier: https://malatizyklusyoga.ch

Blog-Winter

Hoi, ich bin Josianne,

die Frau hinter Quittenduft. Als Menstruationskundige und Zykluscoach gebe ich seit über 10 Jahren mein Wissen rund um den weiblichen Zyklus weiter. So auch hier auf meinem Blog, der dich dabei unterstützen soll, besser zu verstehen, was es mit dem zyklischen Leben auf sich hat. Mal nachdenklich, mal frech, mal superklug – aber immer bloody lesenswert.

Hat dir das gefallen und du möchtest mehr über das zyklische Leben erfahren? Dann melde dich für die kleine Schritt-für-Schritt-Einführung in den Zyklus an. Wir lesen uns.

Mit «Hello Zyklus!» Schritt für Schritt ins zyklische Leben eintauchen

Ich, Josianne, erkläre dir in 3 Schritten höchstpersönlich die Basics:

  • Was es mit dem inneren Frühling und Sommer auf sich hat und was du in der ersten Zyklushälfte beachten darfst, damit du nicht ausbrennst und uf dä Felgä bei der nächsten Mens ankommst.
  • Selbstbeobachtung: Das A und O im zyklischen Leben - wie du ganz easy damit beginnst und warum es dir hilft, ALLE Zyklusphasen smart für dich zu nutzen (inklusive Zyklusrad zum Ausfüllen.)
  • Wie du dich so durch den inneren Herbst und Winter navigierst, dass du die Zeit vor und während der Mens nicht mehr absitzt, sondern in Zukunft bloody good meisterst.

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